Tierisch Interessant
Auf dieser Seite finden Sie Hintergrundwissen oder anderes zum Thema Tier - oft nichts Medizinisches, aber doch wissenswert.
6/2021
MAGAWA geht in Rente
Die Riesenhamsterratte Magawa, die 5 Jahre lang in Kambotscha als Minensuchratte gearbeitet hatte, geht in den verdienten Ruhestand. Er (Magawa ist ein Männchen) erschnüffelte über 70 Landminen und fast 40 nicht explodierte Sprengkörper. Mit seiner Arbeit half er 225.000 qm Land wieder zugänglich zu machen, wofür er 2020 als erste Ratte den höchsten britischen Tierorden, eine Goldmedaille am blauen Band (siehe Foto), verliehen bekam.
Magawa stammt ursprünglich aus Tansania, kam im Alter von 9 Monaten nach Kambotscha und wurde dort ausgebildet. Nun ist er mit seinen 7 Jahre ein echter Senior und wird im Trainingszentrum in Siem Reap dabei helfen, andere Ratten für die Minensuche auszubilden.
Derzeit helfen 40 Minensuchratten in Kambotscha dabei, das Land Minen frei zu machen, was bis 2025 geschafft werden soll.

Quelle: dpa
2/2013
Unsinn Tierversuch: Ein animierter Aufklärungsfilm von Ärzte gegen Tierversuche
1/2013
Unterschätzte Tiere (1): Auch Mäuse sind zur Empathie fähig
In einem chinesischen Zoo versuchte eine weiße Maus einem Artgenossen zu helfen, als eine Schlange diesen fressen wollte. Das ist ein eindeutiger Beweis für die Fähigkeit zur Empathie (Mitgefühl), die man vielen Tieren völlig zu Unrecht oft abspricht.
Die Mäuse wurden im März 2013 in ein Schlangenterrarium gesetzt, um den Reptilien als Futtertiere zu dienen. Eine grüne Viper biss eine Maus und wollte sie gerade verschlingen, als eine andere Maus heranstürzte. Zuerst versuchte sie ihren Artgenossen aus dem Maul der Schlange zu ziehen. Als das misslang, griff sie die Viper an und biss sie in den Nacken. Leider brachte auch das nicht den gewünschtern Erfolg. Die Schlange fraß ihre Beute dennoch.

Bildquelle: dpa
2/2012
Warum gehen Hund und Katze oftmals beim Tierarztbesuch plötzlich soviele Haare aus?
Wenn man es genau betrachtet, gehen dem Tier durch die Aufregung nicht verstärkt die Haare aus. Warum das Tier dennoch vermehrt Haare verliert, wenn es im Stress ist, beruht auf einem anderen Phänomen: Jeden Tag verliert es mehrere hundert Haare. Diese bleiben zunächst zwischen den festen Haaren hängen und werden nach und nach durch die Fellpflege oder durch Kontakt mit bestimmten Materialien entfernt. Bei Aufregung aber kontrahieren die Haarbalgmuskeln, was zu einer Art 'Gänsehaut' führt, wodurch sich die festen Haare aufrichten und die losen Haare freigeben. Quelle: Fachpraxis Nr.61, Albrecht GmbH.
1/2012
SCOTCH WATCH
Das Whisky-Lager der schottischen Firma Ballantines wird seit Jahren von ca.100 Gänsen erfolgreich bewacht. Diese erfolgreiche, lautstarke Wachtruppe wird "Scotch Watch" genannt.

Bildquelle: www.oldskoolman.de
Gänse als Wächter sind allerdings keine Erfindung der Neuzeit: Bereits im Jahr 387 vor Christus bewahrten Gänse als Wachtposten durch ihren tierischen Alarm das Capitol in Rom vor einem Angriff der Gallier.